Attraktives Marktpotential

Ein Enterprise Resource Planning (ERP)-System ist ein IT-System zur Steuerung von Geschäftsprozessen in Unternehmen. Organisatorische Unternehmensveränderungen, wie Fusionen, Reorganisationen oder Abspaltungen, führen zu einem hohen Bedarf an ERP-Transformationen. Im Jahr 2014 betrug allein der Gesamtwert der weltweiten Unternehmensfusionen 3.000 Milliarden US-$. Doch derzeit entfällt nur etwa 1% der Transformationsausgaben auf den Einsatz von Software. Der Markt für software-gestützte ERP-Transformationen bietet daher hervorragende Wachstumschancen.

Unverwechselbares Geschäftsmodell

Gegenüber dem konventionellen „Beratungsansatz“ verfolgt SNP den „Software-Ansatz“. Der Einsatz von Transformationssoftware ermöglicht es dem Kunden, Zeit zu sparen, Fehlerraten zu reduzieren und die Projektsicherheit zu erhöhen. Als weltweit erster Anbieter von Standard-Softwarelösungen hat SNP in über 4.000 weltweiten Projekten unter Beweis gestellt, Transformationen in allen ERP-Landschaften in kürzester Zeit realisieren zu können.

Einzigartiger Kundennutzen

Neben organisatorischen Veränderungen sind Unternehmen mit zunehmendem Veränderungsdruck aufgrund des technologischen Wandels konfrontiert – ausgelöst durch die fortschreitende Digitalisierung. Als Anbieter eines industrieübergreifenden Softwarestandards begleitet und fördert SNP die Veränderungen in Unternehmen. Der Schlüssel sind veränderungsbereite IT-Landschaften – mit dem Ziel, heterogene und komplexe IT-Infrastrukturen zu vereinheitlichen und so die Handlungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu steigern. Erst die Fähigkeit, mit Veränderung als Stärke umzugehen, lässt Unternehmen in ein neues Zeitalter aufbrechen.

Starke Wettbewerbsposition

Kernmarkt der SNP Gruppe ist die DACH-Region. Daneben ist das Unternehmen in weiteren ausländischen Märkten aktiv, was durch Niederlassungen in den USA, Südafrika und Spanien sichtbar wird. Die Präsenz im südostasiatischen Raum wurde zu Jahresbeginn 2016 ausgebaut. Mit einer Niederlassung in London gelang im Sommer 2016 der Schritt auf den britischen Markt. Seit Mai 2017 fokussiert sich die SNP Gruppe auch auf den mittel- und osteuropäischen Markt.

SNP vertraut auf enge Kunden- und Partnerbeziehungen. Die namhafte Kundenliste besteht aus Großkonzernen, Global Playern und Mittelstandsunternehmen. Zunehmend erschließt SNP auch den US-amerikanischen Markt, wie zwei bedeutende US-Aufträge – darunter der größte Auftrag der Unternehmensgeschichte – bestätigen. Daneben wurde eine Partnerschaft mit SAP eingegangen, um die Expertisen im softwaregestützten Transformationsumfeld zu bündeln und die Technologien gemeinsam zu verbessern.

Wirtschaftlicher Erfolgskurs

Die SNP im Geschäftsjahr 2016 ihren profitablen Wachstumskurs fortgesetzt. Die SNP erzielte im Geschäftsjahr 2016 einen Konzernumsatz in Höhe von 80,7 Mio. € (i. Vj. 56,2 Mio. €). Trotz kontinuierlicher Wachstumsinvestitionen legte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Geschäftsjahr 2016 auf 8,5 Mio. € (i. Vj. 5,8 Mio. €) zu. Im selben Zeitraum belief sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 6,9 Mio. € (i. Vj. 4,6 Mio. €).

Aufgrund der unverändert guten Auftrags- und Projektlage sowie eines erzielten Konzernumsatzes in Höhe von 81,0 Mio. Euro nach Ablauf der ersten neun Geschäftsmonate im laufenden Geschäftsjahr erhöht der Vorstand die Prognose für den Konzernumsatz auf rund 120 Mio. Euro für das laufende Geschäftsjahr (bisherige Umsatzerwartung: rund 110 Mio. Euro). Daneben prognostiziert der Vorstand für das Geschäftsjahr 2017 ein weitgehend ausgeglichenes operatives Konzernergebnis (EBIT; bisherige Ergebniserwartung: EBIT-Marge von 7% bis 12% für das Geschäftsjahr 2017). Hintergrund dessen ist die maßgeblich von einmaligen Sonderaufwendungen und Wachstumskosten beeinflusste Ergebnisentwicklung in den ersten neun Geschäftsmonaten 2017 sowie geringer als erwartete Softwarelizenzumsätze.

Organischer & anorganischer Wachstumskurs

SNP setzt seine Wachstumsstrategie über zwei parallele Ansätze um: Neben dem organischen Wachstum aus eigener Kraft heraus verfolgt das Unternehmen über Zukäufe und Akquisitionen auch den anorganischen Wachstumsansatz.
Mit der Beteiligung an der RSP GmbH zu Anfang des Jahres 2015 hat die SNP ihr strategie- und prozessorientiertes Beratungsspektrum erweitert und gleichzeitig die Wertschöpfungskette im Markt für Unternehmenstransformationen verlängert.
Die beiden Mehrheitsbeteiligungen an der Hartung Consult und an der Astrums Consulting Anfang des Jahres 2016 öffneten der SNP Gruppe einen vertieften Zugang zu den stark wachsenden asiatischen Märkten.
Im Oktober 2016 wurden 90% der Geschäftsanteile an der Harlex Management mit Sitz in London erworben. Die Partnerschaft mit dem auf IT-Datenmigrationsprojekte fokussierten Unternehmen stärkt die Präsenz der SNP Gruppe auf dem britischen Markt.
Im Mai 2017 wurde die polnische BCC Gruppe erworben – die bis dato größte Akquisition der Unternehmensgeschichte. BCC zählt zu den größten SAP Partnern in Mittel- und Osteuropa. Mit diesem Wachstumsschritt durchbrach die SNP Gruppe die Schwelle von 1.000 Beschäftigten.
Mit der Übernahme der südamerikanischen ADEPCON Gruppe im Juli 2017 wurde die Internationalisierung weiter vorangetrieben.

Stabile Dividendenpolitik

Angesichts der positiven Entwicklung im Geschäftsjahr 2016 wurde für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividende in Höhe von 0,39 € je Aktie ausgeschüttet (i. Vj. 0,34 € je Aktie; angepasst an die höhere Aktienzahl nach der Kapitalerhöhung 2016: 0,26 €). Dies entspricht bezogen auf den Ergebnisanteil der Aktionäre der SNP einer Ausschüttungsquote von 48% (i. Vj. 49%).

Investor Kontakt

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Kontaktperson

Marcel Wiskow
Head of Investor Relations
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Phone: +49 6221 6425-637